Thailand ist ein Königreich mit mehr als sechzig Millionen Einwohnern und einer Fläche von anderthalbmal Deutschland. Das Land des Lächelns ist nicht teuer und liegt in Autoentfernung von Singapur. Als uns unser Kunde DB Schenker nach Thailand bittet, um dort einen Tag mit dem asiatischen Managementteam zu arbeiten, sagen wir natürlich nicht nein und planen wie immer etwas Zeit für Kurzurlaub ein.
Unser Hotel liegt am Meer mit wunderbarem Sand und wenig Touristen. Allerdings können wir Strandurlaub nicht viel abgewinnen. Das liegt sicher auch daran, dass wir in und um Singapur immer Strand und Wasser mit Badetemperatur zur Verfügung haben und uns sowieso nach kurzer Zeit am Strand die Langeweile plagen würde. Außerdem legen sich Chinesen und viele andere Kulturen in Asien nicht in die Sonne zum Bräunen. Dunkelhäutige Menschen sind in der Regel die, die draußen arbeiten müssen, also auf der Baustelle, im Straßenbau oder auf dem Feld. Besonders Singapur-Chinesen verstehen nicht, wie normale Menschen sich am Strand oder – schlimmer noch – gegen Geld im Sonnenstudio grillen lassen, um dann auszusehen wie Bauarbeiter aus Bangladesch oder Bäuerinnen aus Laos – wenn auch mit Prada-Handtasche.
Also machen wir uns kundig. Die Hotelangestellten empfehlen, unbedingt „The Sanctuary of Truth“, das „Heiligtum der Wahrheit“ anzuschauen. Die Beschreibung klingt interessant, und so machen wir uns auf den Weg zu einem weiteren Tempel, von denen wir schon so viele besucht hatten. Die bekanntesten darunter sind vielleicht Angkor Wat in Kambodscha oder der Tempel der Zehntausend Buddha in Hong Kong, der nach meiner letzten Zählung 13.162 Buddha-Statuen beherbergt, die alle unterschiedliche Posen verkörpern.
Allerdings sind wir beim Eintreffen am „Sanctuary of Truth“ nahe Pattaya überwältigt. Hier wird ein Tempel sozusagen aus dem Ganzen geschnitzt. Das beeindruckende, an der Küste gelegene domähnliche Bauwerk wurde 1981 begonnen und soll im Jahre 2025 fertiggestellt sein. Der vierflügelige, vollständig aus Holz handgeschnitzte Bau ist komplett mit mythologischen Figuren und Motiven unterschiedlicher asiatischer Kulturen verziert. Buchstäblich jeder Quadratzentimeter ist mit kunstvoller Schnitzerei versehen, die Buddhistische und Hinduistische Götter darstellen. Das gigantische, von einem thailändischen Geschäftsmann beauftragte Gebäude ist 105 Meter hoch und bedeckt mehr als 3000 Quadratmeter. Es ist in traditioneller Thai-Ingenieurkunst errichtet. Es gibt keine Nägel oder Schrauben. Es besteht vollständig aus speziellem Holz, das auch dem wochenlangen Monsunregen und der darauffolgenden brennenden Hitze widerstehen kann.
Wer bis 2025 noch ein paar freie Tage im Terminplan findet, sollte Thailand einplanen und die Gelegenheit nutzen, sich die Bauarbeiten anzuschauen. Die Kathedrale steht bereits und ist für Besucher offen, während noch der Innenausbau durchgeführt wird. Dazu sitzen augenscheinlich erfahrene Künstler aus Thailand und Myanmar mit einer Sammlung von Schnitzmessern am Holz und hinterlassen mit viel Geschick ihre Spuren. Entweder haben die Künstler die Schnitzpläne im Kopf oder sie existieren nicht, denn es sind weit und breit keine sichtbar.
Michelangelo ist seit 450 Jahren tot, aber jeder kennt seinen Namen und weiß, dass er jahrelang unter der Decke der Sixtinischen Kapelle in Rom saß, um diese im Auftrag von Papst Julius gegen stattliche Bezahlung zu bemalen. Google beantwortet die Suche nach „Michelangelo“ mit etwa 35 Millionen Ergebnissen. Dagegen arbeiten die Künstler am Sanctuary wahrscheinlich für ein paar hundert Euro im Monat und scheinen unbekannt zu sein. Keiner der wenigen Google-Links sagt etwas über die Künstler aus. Und die Wahrscheinlichkeit, dass sich das in den nächsten 450 Jahren ändern könnte, ist meines Erachtens recht gering.
Nur ein Anlass ist in Singapur wichtiger als der Nationalfeiertag. Das ist das sogenannte PSLE. PSLE heißt die nationale Primary School Leaving Examination und bedeutet Unterstufen-Abschlussexamen. In dieser Woche – in Singapur beginnt das Schuljahr im Januar – ist es soweit. Die Sechstklässler haben ihre Examina.
Over the last couple of years, many male contemporaries have gotten a new girlfriend to pass the time. So have I.
This girlfriend has many advantages. She never interrupts me when I’m telling one of my “exciting” stories. She is very still and listens attentively. Not so my wife, who, at the most exciting part of my story, usually makes her presence felt with “you digress” or “it’s going to rain today” or “our daughter will be home soon”.
Heute stehe ich an der Reling auf der Kowloon Seite in Hong Kong und warte auf das abendliche Schauspiel der Lichter auf der Insel. Es ist nicht so, dass das…
Together with our friends Frank and Mila and a mixed group from Singapore and Indonesia Amy and I spent our „vacation” in Tibet from 27 May to 02 June 2009. A great experience that we probably only make once. Why this adventure? For a long time the “Roof of the World” was one of my dream destinations. Unfortunately, I did not know that this would be less a vacation, but rather an adventure with some quite tough encounters.
Gerade eben sind wir wieder zu Hause in Singapur gelandet. Der Flug mit Turkish Airlines ging von Köln-Bonn über Istanbul nach Singapur. Eigentlich mag ich Köln-Bonn, da der Flughafen klein genug ist, um kurze Wege zum Flieger zu erlauben.
Wieder zurück zu Bosch Siemens in Nanjing, einer Partnerstadt von Leipzig mit etwa 8 Millionen Einwohnern. Nach zwei Tagen in Nanjing (南京), wo Amy einen Tag und ich einen Tag…
Im Januar 2020 ging unsere letzte “Dienstreise” nach Malaysia. Das war sozusagen fünf Minuten vor Covid und brachte uns die erste Bekanntschaft mit dem Virus. Das war nicht weiter verwunderlich,…
Schon mehrfach konnte ich beobachten, wie sich junge Paare im Park auf der Bank oder auch am Bus oder in der U-Bahn per SMS unterhalten. Jeder hat sein Mobiltelefon auf…
Anstatt einen Abriß über künstliche Intelligenz zu erstellen, habe ich eben diese künstliche Intelligenz (KI) gebeten, genau das zu tun.
Einer der Vertreter der KI ist ChatGPT.
Beitrag hat 1000 Worte.
Dieser Wagen hat seinen eigenen Willen”, erklärt Dirk, in dessen Saab ich sitze, während er mich an einem eiskalten Januarmorgen entlang der Alster durch Hamburg kutschiert. Der Wagen ist eigentlich ein Liebhaberstück: ältestes Modell des Saab 900 mit dem eigenwilligen Design eines Saab eben. Man sieht Saab schon die Herkunft aus dem Flugzeugbau an. So gesehen ist es ein Glück, dass IKEA keine Autos baut. Noch nicht.
A few years ago, I spoke to a Singaporean about our German tax system. I have to admit that after such a long time abroad I certainly don’t know exactly anymore how the system works. However, I deduce from my old experience in Germany that nothing changes really quickly.
The chance of catching German tax officials red-handed while improving processes is certainly quite small. I think.
Lake Toba (Toba-See) ist der größte vulkanische See der Erde und liegt auf der riesigen Insel Sumatra in Indonesien. Toba wurde vor etwa 75 tausend Jahren durch die Eruption des gleichnamigen Vulkans gebildet, als der Deckel des Vulkans mit der Fläche des Landkreises Saalfeld-Rudolstadt, aus der Erde gerissen und in die Atmosphäre geschleudert wurde, wobei ein Krater von 500 Metern Tiefe entstand.
Eine Chinesische Hochzeit in Singapur ist voller Tradition. Wahrscheinlich nehmen das die Singapureaner ernster, als die Chinesen selbst. Am Morgen des Hochzeitstages gibt es die Teezeremonie. Das heißt, das Brautpaar…