Myanmar-Neujahr
Eben hatte ich wieder einmal eine Plasmaspende in unserer Blutbank. Da ich vom Boss für den Nachmittag zu einer Präsentation eingeladen war, habe ich die Gelegenheit zu einer guten Tat genutzt.
Eben hatte ich wieder einmal eine Plasmaspende in unserer Blutbank. Da ich vom Boss für den Nachmittag zu einer Präsentation eingeladen war, habe ich die Gelegenheit zu einer guten Tat genutzt.
Die Mehrzahl der Chinesen in Singapore sind vor etwas weniger als einem Jahrhundert aus der Gegend um Xiamen hierher gepilgert. Dabei haben sie neben unheimlich viel Geschäftssinn auch Unsitten mitgebracht. Eine dieser Unsitten ist am besten mit dem Wort „Kiasu“ zu beschreiben, das aus dem Hokkien-Chinesischen stammt – das wird um Xiamen gesprochen – und so etwas wie „die Furcht, zu verlieren“ bedeutet.
Vor ein paar Wochen bekamen wir Besuch von einer Schildkröte, die wohl aus dem mit Brackwasser gefüllten Ausläufer des Pazifiks hinter unserem Haus an Land gegangen war und unser Anwesen als neues Domizil ausgewählt hatte. Wir fanden Gisela – so hatten wir sie liebevoll getauft – an einem schneefreien sonnigen Morgen in unserem Koi-Teich.
Wie oft hast du schon unter Langeweile „gelitten“ und dich dabei vielleicht sogar schlecht gefühlt, weil du ja in der Zeit der Langeweile etwas Nützliches erledigen könntest? In der heutigen Gesellschaft geht es dir gut, wenn du „voll zu tun“ hast. Das trifft schon für das Berufsleben zu und verbreitet sich auch im Privaten. Die Macher sind angesehen, die Rumhänger eher nicht.
In Singapore gab es auch Tiger in der Wildnis. Sie wurden meist in der Gegend um Bukit Timah, Choa Chu Kang und Pulau Ubin gesichtet. Als weite Teile des Dschungels in Singapore fuer Strassenbau und Plantagenanlagen gerodet wurden, entwickelten sich Tiger zur Bedrohung.
Nachdem wir einen Job in einem Betrieb eines französischen Unternehmens in HuiZhou erledigt haben, sitzen wir auf dem Flughafen in Shenzhen. Das Unternehmen ist ein weltweiter Lieferant von Niederspannungsprodukten für Industrie und zu Hause. Mit etwa 140 tausend Mitarbeitern überall auf der Welt ist der Laden nicht ganz klein.
In HuiZhou wurden 37 junge Führungskräfte aus Asien und Pazifik zu einem Führungskräfte-Entwicklungprogramm zusammengeholt. Die Teilnehmer kamen aus China, Malaysia, Vietnam, Indien, Indonesien, Australien, Neuseeland und Dubai. Amy und ich durften einige Teile dieses Trainings durchführen. Für viele Teilnehmer war es das erste Mal in China. Einige von ihnen waren ganz flexibel. Andere eher nicht.
Schon mehrfach konnte ich beobachten, wie sich junge Paare im Park auf der Bank oder auch am Bus oder in der U-Bahn per SMS unterhalten. Jeder hat sein Mobiltelefon auf dem Schoss und tippt munter vor sich hin. Dabei habe ich mir die Frage gestellt, wieso diese jungen Leute per SMS kommunizieren, anstatt direkt miteinander zu sprechen. Das ist doch Geldverschwendung, oder?